Kollektive Wahrnehmung

Zahlreiche Vergütungs­ansprüche des Urheber­rechts­gesetzes müssen kraft ausdrücklicher gesetz­licher Anordnung durch eine Verwertungs­gesellschaft geltend gemacht werden (so § 54 UrhG private Vervielfältigung, § 20b UrhG Kabelweitersenderechte und § 27 UrhG Video- und DVD-Vermietung). Unter Verwertungs­gesellschaft ist hierbei eine vom deutschen Patentamt als Aufsichts­behörde zugelassene und überwachte Gesellschaft zu verstehen, wie es die VGF ist.