Video- und DVD-Vermietvergütung § 27 UrhG

Im Falle des Vermietens von Video­kassetten steht den Filmurhebern nach § 27 Abs. 1 UrhG ein gesetz­licher Vergütungs­anspruch zu. An diesem Anspruch sind die Film­hersteller aufgrund der von ihnen mit den Film­schaffenden geschlossenen Verträge beteiligt. Der gesetz­liche Anspruch richtet sich gegen die Betreiber von Videotheken.

Auch in diesem Bereich hat sich die VGF mit den anderen Ver­wertungs­gesell­schaften zur Geltend­machung der Rechte zusammen­geschlossen. Der Anspruch wird von der GEMA für die ZVV - Zentral­stelle für Video­vermietung - gegenüber den Video­theken geltend gemacht. Die Weiter­verteilung erfolgt wiederum nach einem zwischen den Gesell­schaftern der ZVV vereinbarten Schlüssel und dann von den einzelnen Ver­wertungs­gesell­schaften an ihre Berechtigten.

Für die Ausschüttung der Video­vermiet­vergütung nach § 27 UrhG ist die Verfüg­barkeit des Film­werks als Miet­kassette/Miet-DVD im betreffenden Aus­schüttungs­zeitraum ausschlag­gebend.